FAQ
Häufig gestellte Fragen
Hier finden Sie Antworten auf die wichtigsten Fragen rund um den AI Weapon Detector. Wenn Ihre Frage nicht dabei ist, sprechen Sie uns einfach an.


Inhalt
Falls Sie nicht alles lesen wollen: Springen Sie über das Inhaltsverzeichnis direkt zu Ihrem Thema und mit dem Button unten rechts wieder hierher zurück.
- Auf welcher KI Videoanalyse der AI Weapon Detector basiert
- Wie das System funktioniert
- Hardware und Kameras
- Mobile App (evalink)
- Über Synaedge und unseren Support
- Datenschutz und Privatsphäre
- Installation und Inbetriebnahme
- Alarmierung und Reaktion
- Was wir versprechen, und was nicht
- Kosten und Vertrag
- Für Filialbetriebe und Multi-Standort-Kunden
Auf welcher KI Videoanalyse der AI Weapon Detector basiert
KI-Videoanalyse ist Software, die Videobilder in Echtzeit interpretiert. Statt Aufzeichnungen passiv abzuspeichern, schaut die KI aktiv auf jedes Bild und erkennt, was darauf zu sehen ist – Menschen, Objekte, Bewegungen oder eben Waffen. Diese Technologie kann das tun, was menschliche Beobachter nicht durchhalten können: kontinuierlich, ohne Pause, ohne Ermüdung, an 365 Tagen im Jahr.
Klassische Videoüberwachung zeichnet auf, um im Nachhinein Vorfälle nachverfolgen zu können. KI-Videoanalyse ist präventiv und reaktiv in einem: Die KI erkennt eine Situation in Echtzeit und ermöglicht eine sofortige Reaktion, bevor schlimmeres passiert. Statt nach dem Vorfall die Videos zu durchsuchen, wissen Sie sofort, wenn etwas Verdächtiges erkannt wird.
Vaidio ist eine der ausgereiftesten KI-Vision-Plattformen für sicherheitsrelevante Videoanalyse weltweit. Vaidio wurde mehrfach mit dem SIA Best New Product Award für KI-Innovationen ausgezeichnet und ist die Grundlage, auf der unser AI Weapon Detector aufbaut.
Synaedge ist der einzige Advanced Certified Vaidio Partner in der DACH-Region. Diese exklusive Partnerschaft bedeutet, dass wir Zugang zur ausgereiftesten KI-Vision-Plattform am Markt haben und sie für unsere Kunden konfigurieren, betreiben und optimieren können. Vaidio wurde gewählt, weil:
- Sie zu den erfahrensten KI-Vision-Spezialisten am Markt gehören
- Ihre Technologie kontinuierlich auf reale Bedrohungsszenarien optimiert wird
- Sie SOC 2 zertifiziert sind und höchste Sicherheits- und Compliance-Standards erfüllen
- Sie NDAA-konform sind (keine Hintertüren oder Risiken durch unsichere Hersteller)
- Sie die NIS2-Richtlinie erfüllen. Die NIS2-Richtlinie (Network and Information Security) ist ein EU-Gesetz zur Cybersicherheit, das von Unternehmen verlangt, strenge Sicherheitsstandards umzusetzen.
Die Waffenerkennung von Vaidio kombiniert zwei spezialisierte KI-Technologien:
Deep-Learning-Algorithmen:
Die KI wurde mit Bildern trainiert, die Waffen in verschiedensten Situationen, Lichtverhältnissen und Kontexten zeigen. Sie hat dadurch ein tiefes Verständnis für die typischen visuellen Merkmale von Waffen entwickelt.
Specialized Object Detection (S.O.):
Diese Spezialtechnologie geht über einfache Mustererkennung hinaus. Sie analysiert nicht nur, ob eine Schusswaffe vorhanden ist, sondern auch:
- Ob sie gezogen oder in der Hand gehalten wird
- In welchem Kontext sich die Situation entwickelt
- Wie die Bewegungsmuster aussehen
Dadurch werden Fehlalarme drastisch reduziert.
Die Vaidio AI Vision Platform reduziert Fehlalarme um bis zu 99,9 Prozent im Vergleich zu klassischer Videoüberwachung. Das bedeutet: Wenn die KI eine Waffe erkennt, ist die Wahrscheinlichkeit hoch, dass es sich um eine echte Bedrohung handelt. Konkrete Zahlen zur Treffergenauigkeit hängen von der konkreten Einsatzsituation ab und sind im Idealfall sehr hoch, aber nie 100 Prozent.
Die KI-Modelle von Vaidio werden auf separaten, anonymisierten Trainingsdaten entwickelt und kontinuierlich optimiert. Ihre Kamerabilder werden NICHT für das Training verwendet. Updates und neue KI-Modell-Versionen werden automatisch in der Cloud bereitgestellt, ohne dass Sie etwas tun müssen. So profitieren Sie kontinuierlich von der Weiterentwicklung der Technologie.
Neben der Waffenerkennung bietet die Vaidio AI Vision Platform insgesamt über 21 KI-Module und kann über 3.000 Objektklassen erkennen.
Ja. Für Filialbetriebe, größere Unternehmen oder spezielle Anwendungen können wir zusätzliche KI-Module aktivieren (z.B. Verhaltensanalyse, Personenzählung). Diese werden im Rahmen unserer Enterprise-Lösung angeboten. Sprechen Sie uns für Details an.
Wie das System funktioniert
Der AI Weapon Detector ist eine cloudbasierte Software zur KI-Videoanalyse, die über bestehende oder dedizierte IP-Kameras Schuss- und Stichwaffen im Kassenbereich in Echtzeit erkennt und automatisch eine zertifizierte 24/7-Alarmzentrale informiert. Sie wird als Abonnement angeboten, in dem alle Komponenten enthalten sind: KI-Software, Cloud-Betrieb in der Schweiz, vorkonfiguriertes Gateway und Anbindung an die Alarmzentrale.
Das hängt von der Größe Ihres Standorts und den zu überwachenden Bereichen ab. In vielen kleinen Betrieben reicht bereits eine einzelne Kamera im Kassenbereich aus.
- 1 Kamera → Kiosk, Spätverkauf oder kleiner Shop
- 2 Kameras → Tankstelle oder kleiner Laden mit Eingangsbereich
- 3–4 Kameras → größere Verkaufsflächen oder mehrere Zugänge
- 5 Kameras → kleinere Filialen mit mehreren sicherheitsrelevanten Bereichen
Ein Plug-and-Play-Gateway unterstützt bis zu fünf Kameras pro Standort.
Über ein vorkonfiguriertes Gateway wird der Live-Stream Ihrer Kamera verschlüsselt an unsere Schweizer Cloud übermittelt. Dort analysiert die KI das Bild ausschließlich auf Schuss- und Stichwaffen, ohne Personen zu identifizieren, ohne Live-Zugriff durch Menschen, ohne dauerhafte Speicherung. Erkennt die KI eine Waffe, wird in Sekunden ein Screenshot an die Alarmzentrale gesendet. Dort prüft geschultes Personal den Vorfall und alarmiert bei bestätigter Bedrohung die Polizei.
Die KI-Erkennung selbst erfolgt meist in unter zwei Sekunden nach dem Erscheinen einer Waffe im Bild. Der gesamte Prozess von der Erkennung bis zur Polizei-Alarmierung dauert es in der Regel keine Minute, abhängig von der Verifikation in der Alarmzentrale. Das ist deutlich schneller als jede manuelle Überwachung oder klassische Alarmierung.
Die KI ist spezialisiert auf die Erkennung von Schuss- und Stichwaffen, die im Kassenbereich sichtbar getragen oder gerichtet werden. Dazu gehören Pistolen, Revolver, Gewehre, Messer und vergleichbare Waffen. Die Erkennung basiert auf der visuellen Sichtbarkeit der Waffe.
Wir versprechen eine deutlich schnellere und zuverlässigere Reaktion auf sichtbare Bedrohungen, aber keine Garantie für vollständige Erkennung. Das System hat technische Grenzen: vollständig verdeckte Waffen (z.B. unter Kleidung) werden nicht erkannt, ungewöhnliche oder improvisierte Tatwaffen können der Erkennung entgehen, und schlechte Lichtverhältnisse oder ungünstige Kamerapositionen können die Genauigkeit reduzieren. Daher ersetzt der AI Weapon Detector kein umfassendes Sicherheitskonzept, sondern ergänzt es um eine moderne, schnelle Erkennungsebene.
Fehlalarme sind technisch nicht vollständig auszuschließen. Allerdings reduziert unsere Lösung Fehlalarme drastisch im Vergleich zu klassischer Videoüberwachung: Die KI ist speziell auf Waffen trainiert und reagiert nicht auf andere Objekte. Zusätzlich filtert die Alarmzentrale jeden Alarm in der Verifikationsstufe: Geschultes Personal prüft den Screenshot in Echtzeit, bevor die Polizei alarmiert wird. So entstehen keine unnötigen Polizei-Einsätze durch Fehlalarme.
Die KI erkennt, aber Menschen entscheiden. Die Software löst nach einer KI-Erkennung einen Voralarm aus und sendet einen Screenshot an die Alarmzentrale. Dort prüft geschultes Personal innerhalb von Sekunden, ob es sich um eine echte Bedrohung handelt. Erst bei bestätigter Bedrohung wird die Polizei alarmiert. So bleibt eine Menschen-im-Loop-Komponente im kritischen Moment erhalten.
Ja der AI Weapon Detector ist ein Cloud Service und benötigt Internet.
Ja. Da die KI-Analyse in unserer Schweizer Cloud erfolgt, ist eine stabile Internetverbindung erforderlich. Das Gateway überträgt den Live-Stream Ihrer Kamera kontinuierlich an die Cloud. Bei einem Internetausfall pausiert die Analyse, das System nimmt automatisch den Betrieb wieder auf, sobald die Verbindung zurück ist.
Wir überwachen unsere Cloud-Infrastruktur 24/7 auf Verfügbarkeit. Bei technischen Ausfällen werden Sie per E-Mail benachrichtigt. Unser technisches Team beginnt umgehend mit der Fehlerbehebung.
Nein. Der AI Weapon Detector ist eine reine Plug-and-Play-Lösung. Sie schließen das vorkonfigurierte Gateway an Ihr Kameranetzwerk an, und das System läuft danach komplett autonom. Sie müssen nichts bedienen, nichts klicken, nichts überwachen. Die KI-Analyse erfolgt im Hintergrund, ohne dass Sie eingreifen müssen.
In Deutschland, in der Schweiz und in Österreich.
Für KI-Videoanalyse ist die Entfernung viel weniger problematisch, als viele denken.
Zwischen Berlin und Zürich liegen über moderne Glasfaserleitungen oft nur wenige Millisekunden Latenz.
Hardware und Kameras
Sie benötigen zwei Hardware-Komponenten: das vorkonfigurierte Gateway und mindestens eine IP-Kamera, die mit dem Gateway verbunden wird. Falls Sie bereits eine geeignete IP-Kamera haben, können Sie diese weiter nutzen. Falls nicht, können wir diese mitliefern.
Das Gateway ist eine kleine, kompakte Hardware, die in Ihrem Geschäft installiert wird und zwei wichtige Aufgaben erfüllt: Es verbindet Ihr Kameranetzwerk mit unserer Schweizer Cloud und überträgt die Live-Bilder verschlüsselt. Ohne das Gateway kann die KI-Analyse nicht erfolgen.
Ja. Wir konfigurieren das Gateway vorab nach Ihren spezifischen Anforderungen, sodass Sie es nur noch anschließen müssen.
Ja. Das Gateway wird Ihnen geliefert und verbleibt nach der Bestellung in Ihrem Besitz. Die mit dem Gateway verbundene Software-Lizenz ist an die Vertragslaufzeit gebunden und wird bei Beendigung des Vertragsverhältnisses deaktiviert.
Ja. Wir gewähren auf das Gateway eine Funktionsgarantie für die Dauer von 2 Jahren, sofern das Gerät bestimmungsgemäß verwendet wird. Bei Defekten, die nicht durch Sie verursacht wurden, stellen wir innerhalb der Vertragslaufzeit kostenfrei Ersatz zur Verfügung.
Bei Beschädigung, Verlust oder Diebstahl des Gateways während der Vertragslaufzeit haften Sie im Umfang des Wiederbeschaffungswerts. Auf Anfrage stellen wir Ihnen gegen Berechnung ein Ersatzgerät zur Verfügung.
Der AI Weapon Detector arbeitet mit den meisten ONVIF-konformen IP-Kameras. Das umfasst Kameras von Herstellern wie Axis, Hanwha, Geutebrück und vielen weiteren. Voraussetzung ist, dass die Kamera einen Full-HD-Videostream unterstützt.
ONVIF (Open Network Video Interface Forum) ist ein internationaler Industriestandard für IP-Kameras. Er stellt sicher, dass Kameras verschiedener Hersteller miteinander kommunizieren können. Eine ONVIF-konforme Kamera ist eine Garantie dafür, dass die Kamera mit professionellen Sicherheits-Systemen wie dem AI Weapon Detector zusammenarbeitet.
In den meisten Fällen ja. Wenn Ihre Kameras ONVIF-konform sind und einen Full-HD-Videostream unterstützt, können sie weiter genutzt werden.
In diesem Fall können wir die passende Hardware für Sie auswählen und mitliefern. Wir empfehlen Kameras der Hersteller Axis, Hanwha oder Geutebrück, die ausgezeichnete Qualität liefern und mit dem AI Weapon Detector optimal harmonieren. Die Kameras werden zu den jeweils aktuellen Konditionen der Hersteller geliefert.
Ja das können Sie. Aber wir empfehlen diese nicht. Wenn Sie sich für unseren Schweizer Cloud-Dienst entschieden haben, weil Sie Wert auf Datenhoheit und keine Übertragung an Chinesische- oder US-Hyperscaler legen, wäre der Einsatz Chinesischer Kameras ein klarer Widerspruch.
Hikvision und Dahua stehen seit Jahren unter Verdacht, Hintertüren für Chinesische Behörden zu enthalten. Sie stehen auf der NDAA-Schwarzliste und sind in vielen Ländern für regulierte Branchen nicht zugelassen.
Neben Datenschutz- und Compliance-Themen spielen auch Cybersecurity-Risiken eine wichtige Rolle. Überwachungskameras sind netzwerkfähige Computer mit direktem Zugriff auf sensible Videodaten und Unternehmensnetzwerke. Sicherheitslücken, unsichere Firmware oder potenzielle Hintertüren können im schlimmsten Fall dazu führen, dass Systeme kompromittiert, manipuliert oder für unbefugte Zugriffe missbraucht werden.
Stattdessen empfehlen wir Kameras von Axis (Schweden), Hanwha (Südkorea) oder Geutebrück (Deutschland). Diese sind etwas teurer in der Anschaffung, dafür aber:
- NDAA-konform und für alle Branchen einsetzbar
- Datenschutzsicher und ohne dokumentierte Backdoors
- Voll kompatibel mit unserer Vaidio AI Vision Platform
So bleibt Ihr gesamtes Sicherheitssystem konsistent – von der Kamera bis zur Schweizer Cloud.
Das hängt von der Anzahl Ihrer zu überwachenden Bereiche ab. Der AI Weapon Detector unterstützt bis zu 5 Kameras gleichzeitig. Pro Kamera fallen die monatlichen Abo-Kosten an.
Ja. Sie können eine zusätzliche, dedizierte Kamera ausschließlich für die KI-Analyse anschaffen. Vorteile einer dedizierten Kamera:
- Optimale Positionierung speziell für die Waffenerkennung
- Unabhängigkeit vom bestehenden Videoüberwachungssystem
- Bessere Erkennungsqualität durch optimierte Bildwinkel
- Mögliche höhere Bildauflösung speziell für die KI-Analyse
Diese Option bietet sich besonders an, wenn Sie eine bestehende, ältere Videoüberwachung haben oder maximale Erkennungsqualität wünschen.
Das Gateway wird kontinuierlich 24/7 monitort. Bei Ausfällen werden Sie per E-Mail benachrichtigt. Bei Hardware-Defekten im Verantwortungsbereich von Synaedge (Gateway) stellen wir kostenfrei Ersatz zur Verfügung. Bei Kamera-Defekten kontaktieren wir den Hersteller und unterstützen Sie bei der Abwicklung.
Für die von uns gelieferten Kameras gelten ausschließlich die Garantie- und Gewährleistungsbedingungen des jeweiligen Herstellers. Wir leiten Garantie-Anfragen an den Hersteller weiter und unterstützen Sie bei der Abwicklung. Bei eigenen, bereits vorhandenen Kameras übernehmen wir keine Haftung oder Gewährleistung.
Die Lieferzeiten für Kameras richten sich nach den aktuellen Verfügbarkeiten und Konditionen der jeweiligen Hersteller. Wir bemühen uns um zeitnahe Lieferung, können aber keine verbindlichen Lieferfristen zusagen, die über die Angaben der Hersteller hinausgehen. Bei Lieferverzögerungen informieren wir Sie unverzüglich.
Nein. Da die KI-Analyse in unserer Schweizer Cloud erfolgt, brauchen Sie vor Ort keine zusätzlichen Server und keine spezielle IT-Hardware. Das Gateway übernimmt alle Aufgaben vor Ort, der Rest läuft in der Cloud.
Ja. Das Gateway ist als Plug-and-Play-Lösung konzipiert und kann von Ihnen oder einem von Ihnen beauftragten Techniker problemlos angeschlossen werden. Sie erhalten klare Installations-Anweisungen und können bei Fragen unseren Support kontaktieren. Falls Sie eine professionelle Installation vor Ort wünschen, vermitteln wir Ihnen einen geeigneten Errichter.
Nein. Ein Gateway ist an einen bestimmten Standort gebunden, weil es speziell für die dortige Netzwerkkonfiguration vorkonfiguriert wird. Für mehrere Standorte benötigen Sie jeweils ein eigenes Gateway. Bei mehreren Standorten beraten wir Sie zur passenden Gesamtkonzeption.
Mobile App (evalink)
Die evalink Mobile App ermöglicht es Ihnen, Alarme in Echtzeit zu empfangen und die Bearbeitung jedes Vorfalls durch die Alarmzentrale nachzuvollziehen. Die App wird von evalink (Sitasys) und ES Sicherheit, unserem Schweizer Partner für Alarmmanagement, bereitgestellt.
Die App übernimmt zentrale Aufgaben:
- Alarm-Benachrichtigungen: Sie erhalten sofort eine Push-Benachrichtigung auf Ihr Smartphone, wenn die KI eine Bedrohung erkennt
- Bearbeitungs-Status: Sie sehen, in welcher Phase der Bearbeitung sich ein Alarm befindet (KI-Erkennung, Verifikation, Polizei-Alarmierung)
Ja, die Mobile App ist vollständig im Abonnement enthalten. Es entstehen keine zusätzlichen Kosten für Download, Nutzung oder Updates der App.
Die evalink App ist für iOS und Android verfügbar und kann kostenlos im Apple App Store und Google Play Store heruntergeladen werden. Sie ist auf Smartphones und Tablets nutzbar.
Ja. Pro Standort können mehrere Nutzer berechtigt werden, die App zu verwenden.
Bei Problemen mit der App ist Synaedge Ihr erster Ansprechpartner. Wir unterstützen Sie bei der Installation, der Konfiguration und bei technischen Fragen während unserer Support-Zeiten (Mo-Fr, 9-12 und 13-17 Uhr MEZ). Bei tiefergehenden technischen Problemen mit der evalink-Plattform stehen wir in direktem Kontakt mit unserem Partner und koordinieren die Lösung.
Über Synaedge und unseren Support
Synaedge ist ein Schweizer Cloud und Service Provider für KI-Videoanalyse mit Hauptsitz in Zürich und einer deutschen Niederlassung in Lörrach. Wir bringen fast zwei Jahrzehnte Erfahrung im Cloud- und Infrastrukturbetrieb mit. Wir sind kein Start-up, das gerade KI entdeckt hat, sondern Profis, die wissen, wie geschäftskritische Systeme zuverlässig laufen müssen.
Nein, und das werden wir auch nicht ändern. Wenn Sie uns kontaktieren, sprechen Sie mit echten Menschen, die unser Produkt kennen, Ihr Setup verstehen und Ihnen helfen können. Wir glauben, dass Sicherheit zu wichtig ist, um durch einen Chatbot beantwortet zu werden. Im Support-Fall wollen Sie Antworten, nicht Standard-Floskeln eines Algorithmus.
Während des laufenden Betriebs haben Sie weiterhin echte Ansprechpartner bei Synaedge. Bei Fragen oder Problemen rufen Sie uns an oder schreiben uns eine E-Mail. Unsere Support-Zeiten sind Mo-Fr von 9-12 und 13-17 Uhr (MEZ). Sie sprechen mit jemandem aus dem Team, der Ihr Setup kennt und Sie bei Bedarf gezielt unterstützen kann.
Im kostenfreien Standard-Support enthalten sind:
- Behebung aller Störungen, die in unserem Verantwortungsbereich liegen (Cloud, Gateway, KI-Analyse)
- Telefonischer und schriftlicher Support während der Geschäftszeiten
- Unterstützung beim erstmaligen Funktionstest
Für zusätzliche Leistungen (z.B. Vor-Ort-Einsätze, Sonderkonfigurationen) verrechnen wir transparent einen Stundensatz von 150 CHF/EUR (exklusive MwSt.), abgerechnet in 15-Minuten-Schritten mit einem Mindestaufwand von einer halben Stunde.
In den Geschäftszeiten (Mo-Fr, 9-17 Uhr MEZ) reagieren wir typischerweise innerhalb von wenigen Stunden auf Anfragen. Bei dringenden technischen Problemen versuchen wir, innerhalb von 1-2 Stunden zu reagieren. Bei einfacheren Anfragen kann die Antwort etwas länger dauern, weil wir uns Zeit nehmen, sie qualifiziert zu beantworten
Weil „gratis“ und „rund um die Uhr“ zusammen oft mehr Marketing-Versprechen als echter Service sind. Statt einer Hotline mit Schichtarbeitern, KI-Chatbots oder Standard-Skripts setzen wir auf qualifizierte Spezialisten in den regulären Geschäftszeiten (Mo-Fr, 9-12 und 13-17 Uhr MEZ).
Da im Einzelhandel rund 64 % der Beschäftigten Frauen sind und der Frauenanteil in vielen kassennahen Tätigkeiten noch höher liegt, ist davon auszugehen, dass ein erheblicher Teil der Überfallopfer statistisch Frauen sind. Wir möchten Personen in unserer Bildwelt nicht zusätzlich mit Bedrohungs- oder Opferszenarien verknüpfen und haben uns daher bewusst für eine stilisierte Darstellung im männlichen Generikum entschieden.
Datenschutz und Privatsphäre
Nein. Unser System speichert keine kontinuierlichen Videoaufnahmen. Nur im Alarmfall wird ein einzelner Screenshot des erkannten Vorfalls an die Alarmzentrale übermittelt. Die Live-Bilder Ihrer Kameras werden ausschließlich zur Echtzeit-Analyse verwendet und nicht gespeichert.
Nein. Die Alarmzentrale erhält im Bedrohungsfall ausschließlich einen Screenshot des erkannten Vorfalls, kein Live-Zugriff auf Ihre Kameras. Ihr Personal wird nicht durchgehend beobachtet.
Nein. Unser System nutzt keine Gesichtserkennung. Die KI analysiert ausschließlich, ob Waffen im Bild sichtbar sind. Sämtliche Gesichter sind im Livestream unkenntlich. Es findet keine Identifizierung von Personen statt.
Im Routine-Betrieb werden Personen in den Kamerabildern verpixelt, weil die KI sie nicht zur Erkennung von Waffen braucht. Im Alarmfall jedoch hebt die Software die Verpixelung temporär auf und sendet einen klaren Screenshot an die zertifizierte Alarmzentrale. Das ist notwendig, damit geschultes Personal die Bedrohung verifizieren kann: Eine verschleierte Person mit einer Waffe wäre durch die Verpixelung nicht eindeutig zu erkennen, was zu falschen Verifikationen führen könnte.
Diese Vorgehensweise ist DSGVO-konform unter dem Prinzip der Datenminimierung mit notwendigkeitsbasierten Ausnahmen:
- Die Aufhebung der Verpixelung ist auf den einzelnen Alarm-Screenshot beschränkt
- Der Vorgang wird vollständig protokolliert (Auditierbarkeit)
- Der Screenshot wird nach Abschluss der Verifikation gemäß rechtlicher Vorgaben gelöscht (typischerweise nach Beendigung von eventuellen Polizei-Ermittlungen)
- Nur das geschulte Personal der Alarmzentrale hat Zugriff
So bleibt der Datenschutz im Normalbetrieb maximal, ohne die Sicherheitsverifikation im Ernstfall zu beeinträchtigen.
Alle Daten werden in einem zertifizierten Tier III Rechenzentrum in Zürich (nLighten) verarbeitet. Wir nutzen keine US-Hyperscaler wie AWS, Google oder Microsoft, sondern eine eigenständige Schweizer Cloud-Infrastruktur. Damit unterliegen Ihre Daten weder dem US CLOUD Act noch ausländischer Jurisdiktion.
Tier III ist eine internationale Klassifizierung für Rechenzentren mit hoher Verfügbarkeit und Sicherheit. Konkret bedeutet das: redundante Strom- und Kühlsysteme, mehrfach abgesicherte Internet-Anbindungen, baulicher Zutrittsschutz, 24/7-Überwachung und eine garantierte Verfügbarkeit von 99,98 Prozent. Damit gehört das nLighten-Rechenzentrum zu den sichersten Standorten für unternehmenskritische Daten in der Schweiz und in Deutschland.
Die Übertragung Ihrer Kamerabilder vom Gateway in unsere Schweizer Cloud erfolgt vollständig verschlüsselt (TLS 1.3). Auf der Strecke zwischen Ihrem Geschäft und unserem Rechenzentrum kann niemand mitlesen. Innerhalb des Rechenzentrums sind die Daten ebenfalls verschlüsselt (AES-256), und der Zugriff auf die Server ist streng reglementiert.
Ja, wir betreiben eine moderne Multi-Tenant-Architektur. Das bedeutet: Mehrere Kunden nutzen die gleiche GPU-Hardware, jeder Kunde läuft aber in einem vollständig isolierten Container. Ihre Daten, Konfigurationen und Analyseprozesse sind technisch und logisch von denen anderer Kunden getrennt.
Ja, und das auf mehreren Ebenen. Unsere Architektur folgt dem Grundsatz „Privacy by Design“, was konkret heißt:
- Geografisch: Datenverarbeitung ausschließlich in der Schweiz, im Tier III Rechenzentrum von nLighten in Zürich, ohne US-Hyperscaler
- Technisch: Mandantenfähige Architektur mit isolierten Containern pro Kunde, verschlüsselte Datenübertragung, keine Vermischung von Kundendaten
- Inhaltlich: Keine Gesichtserkennung, keine dauerhafte Videospeicherung, keine Personenidentifikation, kein Live-Zugriff durch Menschen
Mit jedem Kunden schließen wir zusätzlich einen Auftragsverarbeitungsvertrag (AVV) gemäß DSGVO und Schweizer DSG ab, der integraler Bestandteil unseres Vertragsverhältnisses ist.
Direkt von nLighten bestätigt für den Standort Zürich (CH.ZRH1):
- ISO 27001 (Information Security Management)
- PCI-DSS (Payment Card Industry Data Security Standard)
- SOC 1 (Service Organization Controls)
FINMA (Schweizer Finanzmarktaufsicht)
Quelle: nLighten Security and Compliance Seite, Stand 2026 nlighten
Es gibt drei klar definierte Szenarien, in denen Zugriff auf Daten möglich ist:
- Routinebetrieb: Kein Zugriff durch Mitarbeiter. Die KI-Analyse erfolgt vollautomatisch.
- Support-Fall: Bei Fehleranalyse oder Konfigurationsänderungen auf Kundenwunsch kann autorisiertes technisches Personal temporären Zugriff erhalten. Solche Zugriffe werden dokumentiert und auf das Notwendige beschränkt.
- Alarmfall: Geschulte Mitarbeiter der Alarmzentrale erhalten Zugriff auf den einzelnen Vorfalls-Screenshot zur Verifikation.
Alle administrativen Zugriffe werden lückenlos protokolliert und sind auditierbar.
Der Zugriff auf unsere Cloud-Infrastruktur ist mehrfach abgesichert: Zwei-Faktor-Authentifizierung für alle Administratoren, rollenbasierte Berechtigungen (Need-to-know-Prinzip), vollständige Audit-Logs aller administrativen Zugriffe
Alarm-Screenshots werden nur kurzfristig zur menschlichen Verifikation in der Alarmzentrale verarbeitet. Nach Abschluss des Vorfalls werden sie gemäß den jeweiligen rechtlichen Aufbewahrungsfristen archiviert (typischerweise für die Dauer eventueller Polizei-Ermittlungen oder Versicherungsfälle) und danach gelöscht. Eine darüber hinausgehende Speicherung erfolgt nicht.
Wir haben eine mehrstufige Sicherheitsstrategie: Firewalls, Intrusion Detection Systems, automatisierte Bedrohungserkennung, regelmäßige Penetrationstests, gut definierte Incident-Response-Prozesse. Im Falle eines Vorfalls werden Sie als Kunde unverzüglich informiert.
Nein. Da wir ausschließlich auf Schweizer Cloud-Infrastruktur für den AI Weapon Detector setzen und keine US-Hyperscaler im Datenfluss haben, findet der US CLOUD Act keine Anwendung. Ihre Daten sind nicht den weitreichenden Zugriffsrechten US-amerikanischer Behörden ausgesetzt.
Nein. Standardmäßig werden Kundenvideodaten nicht zur Trainierung oder Nachtrainierung von KI-Modellen verwendet. Die KI-Modelle werden auf separaten, anonymisierten Trainingsdaten entwickelt, nicht auf Ihren Aufnahmen. Ihre Kamerabilder dienen ausschließlich der Echtzeit-Erkennung von Waffen in Ihrem Standort.
Nach Beendigung des Vertragsverhältnisses werden alle Ihre Daten aus unserer Infrastruktur entfernt. Da ohnehin keine dauerhafte Videospeicherung erfolgt, beschränkt sich dies auf Ihre Konfigurationsdaten, Standortinformationen und gegebenenfalls vorhandene Alarm-Screenshots aus archivierungspflichtigen Vorfällen. Auf Wunsch erhalten Sie eine schriftliche Bestätigung der Datenlöschung.
Ja, das ist möglich im Rahmen unserer Enterprise-Lösung. Für Filialbetriebe, Banken oder Unternehmen mit besonderen regulatorischen Anforderungen bieten wir die Vaidio AI Vision Platform auch als On-Premise-Installation in Ihrer eigenen Infrastruktur an. Wenden Sie sich für Details an unser Team.
Installation und Inbetriebnahme
Die Installation des AI Weapon Detector ist in vier einfache Schritte aufgeteilt:
- Bestellung: Sie schließen Ihr Abonnement über unsere Website oder direkt mit unserem Team ab
- Hardware-Versand: Sie erhalten das vorkonfigurierte Gateway per Versand
- Anschließen: Sie verbinden das Gateway mit Ihrem Kameranetzwerk, einschalten, fertig
Mehr ist nicht erforderlich. Die Software arbeitet ab diesem Moment autonom im Hintergrund.
Sie können das Gateway selbst installieren. Es ist als Plug-and-Play-Lösung konzipiert und benötigt keine technischen Kenntnisse. Sie schließen das Gerät an Ihren Internet-Router und Ihre Kameras an, der Rest läuft automatisch. Wir liefern klare Installations-Anweisungen mit und stehen bei Fragen zur Verfügung.
Nicht zwingend. Für die meisten Anwendungen ist die Plug-and-Play-Installation ausreichend. Falls Sie jedoch eine professionelle Installation wünschen, vermitteln wir Ihnen einen geeigneten Errichter aus unserem Partnernetzwerk.
Die Kosten für eine professionelle Installation hängen vom Umfang ab und werden separat zwischen Ihnen und dem Errichter abgerechnet. Synaedge ist nicht an dieser Abrechnung beteiligt.
Für die meisten Anwendungen reicht eine stabile Internetverbindung mit Upload-Bandbreite von 3-4 Mbit/s pro Kamera. Bei höheren Auflösungen oder mehreren Kameras gleichzeitig kann mehr Bandbreite nötig sein. Beim Onboarding-Gespräch prüfen wir, ob Ihre Verbindung ausreicht.
Sobald das Gateway angeschlossen ist und die Verbindung zur Cloud aufgebaut wurde, beginnt der Funktionstest: Unser Team prüft gemeinsam mit Ihnen, ob die KI-Analyse korrekt läuft, das Gateway korrekt arbeitet und die Anbindung an die Alarmzentrale funktioniert. Nach erfolgreichem Funktionstest ist das System aktiv.
Ja. Wir vereinbaren gemeinsam mit Ihnen einen Termin für die Aktivierung. Die Vertragslaufzeit beginnt typischerweise mit der Aktivierung des Systems.
Alarmierung und Reaktion
Jeder Alarm wird von einer zertifizierten 24/7-Alarmzentrale verifiziert. Geschultes Personal prüft den übermittelten Screenshot, beurteilt die Situation und alarmiert bei bestätigter Bedrohung umgehend die Polizei. Die Leitstelle ist nach ISO 27001 zertifiziert und arbeitet rund um die Uhr.
Fehlalarme werden von der Alarmzentrale erkannt und stoppen den weiteren Eskalations-Prozess. Eine Polizei-Alarmierung erfolgt nur bei bestätigten Bedrohungen. Dank des verifizierten Vorgehens haben wir eine Reduktion von Fehlalarmen um bis zu 100 Prozent.
Ja. Über die evalink Mobile App erhalten Sie als Inhaber eine Benachrichtigung über jeden Alarm und können den Status der Bearbeitung in Echtzeit verfolgen. Auch nach dem Vorfall haben Sie Zugriff auf die Dokumentation zur Nachvollziehbarkeit.


Was wir versprechen, und was nicht
Eine Garantie für die Polizei-Reaktion können wir nicht geben.
Wir versprechen eine deutlich schnellere und zuverlässigere Reaktion auf sichtbare Bedrohungen. Eine Garantie für die Erkennung verdeckter oder untypischer Waffen können wir nicht geben. Auch wann und wie schnell die Polizei vor Ort ist, liegt nicht in unserer Hand. Standort, Tageszeit und lokale Einsatzlage entscheiden das. Was wir tun: Wir reduzieren die Zeit zwischen Bedrohungserkennung und Polizei-Alarmierung auf ein Minimum. So erhöhen wir die Chance, dass die Polizei noch eingreifen kann, während der Vorfall läuft. Zusätzlich hilft die KI-gestützte Videoanalyse dabei, relevante Videosequenzen frühzeitig zu sichern und Vorfälle für Ermittlungen, Versicherungen und Beweissicherung nachvollziehbar zu dokumentieren.
Kosten und Vertrag
Der AI Weapon Detector kostet 129 EUR/CHF pro Monat für die erste Kamera. Jede weitere Kamera kostet 89 EUR/CHF pro Monat. Hinzu kommen einmalige Kosten von 490 EUR/CHF pro Standort für das vorkonfigurierte Plug-and-Play-Gateway inklusive Inbetriebnahme und Funktionstest mit der Alarmzentrale. Das Gateway unterstützt bis zu fünf Kameras. Alle Preise verstehen sich exklusive gesetzlicher Mehrwertsteuer. Falls die Installation durch einen Errichter erfolgt, werden die Installationskosten direkt mit dem jeweiligen Installateur abgerechnet.
Die Installationskosten richten sich nach dem jeweiligen Installateur und der Komplexität Ihres Standorts. Falls Sie die Installation selbst übernehmen, entstehen keine zusätzlichen Kosten. Falls Sie einen Installationspartner beauftragen, wird dieser Sie individuell bepreisen und direkt mit Ihnen abrechnen.
Ja, die Mindestvertragslaufzeit beträgt 1 Jahr.
Nach Ablauf der Mindestlaufzeit verlängert sich der Vertrag automatisch auf unbestimmte Zeit und kann von beiden Parteien mit einer Frist von einem Monat zum Monatsende in Textform gekündigt werden.
Da unser Angebot ausschließlich an Unternehmer (B2B) richtet und mit der Aktivierung von Software-Lizenzen verbunden ist, besteht kein gesetzliches Widerrufsrecht.
Ja. Sie können während der Vertragslaufzeit jederzeit zusätzliche Kameras hinzubuchen. Die monatlichen Kosten erhöhen sich entsprechend.
Das Gateway bleibt nach Vertragsende in Ihrem Besitz. Bei einer Vertragskündigung wird die Software-Lizenz deaktiviert, aber das Gerät selbst können Sie weiter behalten. Die Reaktivierung ist jederzeit möglich.
Für Filialbetriebe und Multi-Standort-Kunden
Für Unternehmen mit mehreren Filialen bieten wir maßgeschneiderte Enterprise-Lösungen, die weit über das Standard-Modell hinausgehen. Dedizierte Cloud oder On-Premise-Infrastruktur, VMS-Integration, Anbindung an interne Sicherheitsleitstände und 24/7 SLA-Optionen, alles auf Ihre Struktur abgestimmt.
Ein dedizierter Vaidio Cloud-Server ist eine eigene, isolierte Vaidio-Instanz, die ausschließlich für Ihren Filialverbund betrieben wird. Im Gegensatz zur Standard-Multi-Tenant-Lösung teilen Sie sich keine Ressourcen mit anderen Kunden.
Wir installieren Vaidio direkt in Ihrem eigenen Rechenzentrum oder Ihrer eigenen Server-Infrastruktur. Sie haben damit volle physische Kontrolle über Daten und Hardware. Diese Variante eignet sich besonders für Unternehmen mit eigener IT-Infrastruktur, strikten Compliance-Anforderungen oder dem Wunsch nach maximaler Datenhoheit.
Bei der VMS-Integration binden wir den AI Weapon Detector direkt in Ihr bestehendes System ein. Wir unterstützen die gängigen VMS-Systeme im Sicherheitsmarkt und klären im Vorfeld, wie die Integration in Ihre spezifische Umgebung umgesetzt werden kann.
Ja. Viele große Filialbetriebe haben einen eigenen internen Sicherheitsleitstand (auch „Security Operations Center“ oder „Filial-Leitstelle“), in dem geschultes Personal rund um die Uhr Alarme bearbeitet. Wir können den AI Weapon Detector direkt an Ihren bestehenden Leitstand anbinden, sodass:
- Alarme nicht an unsere externe Alarmzentrale, sondern direkt an Ihren Leitstand gehen
- Ihre eigenen Mitarbeiter die Verifikation und Eskalation übernehmen
- Sie volle Kontrolle über den Reaktionsprozess behalten
- Bestehende interne Eskalationswege und Polizei-Schnittstellen weiter genutzt werden
Diese Variante ist besonders interessant für Unternehmen, die bereits in eine eigene Sicherheitsorganisation investiert haben und diese ausbauen möchten.
Ja. Für Enterprise-Kunden bieten wir umfassende Managed Services an, bei denen wir den vollständigen technischen Betrieb Ihrer Vaidio-Infrastruktur übernehmen. Diese Option ist sowohl für die Dedicated Cloud-Variante als auch für die On-Premise-Installation verfügbar.
Ja. Für Enterprise-Kunden bieten wir maßgeschneiderte Service Level Agreements:
- 24/7-Erreichbarkeit: Technischer Support rund um die Uhr, auch an Feiertagen
- Garantierte Reaktionszeiten: Definierte Reaktionszeiten je nach Vorfallpriorität
- Verfügbarkeitsgarantie: Festgeschriebene Uptime-Garantien
Für Filialbetriebe und Enterprise-Kunden bieten wir flexible Lizenzmodelle:
- Abonnement (Subscription): Monatliche oder jährliche Lizenzgebühren. Vorteil: niedrigere Anfangsinvestition, planbare Kosten, Updates und Support inklusive.
- Kauflizenz (Perpetual License): Einmalige Lizenzgebühr für die dauerhafte Nutzung. Vorteil: einmalige Investition, kann als CAPEX bilanziert werden. Updates und Support werden separat als Wartungsvertrag abgerechnet.
Ja, deutlich mehr. Die Vaidio AI Vision Platform umfasst 21 KI-Module mit über 3.000 Object-Klassen. Während der AI Weapon Detector auf die Erkennung von Waffen spezialisiert ist, können wir für Enterprise-Kunden zusätzliche KI-Module aktivieren, die weit über die reine Sicherheit hinausgehen.
- Waffenerkennung
- Gewalterkennung
- Loitering-Erkennung
- Maskenerkennung
- Verlassene Gegenstände
- Heatmaps
- Verweildauer
- Warteschlangen
- Personenzählung
- Demografische Analyse
- PSA-Erkennung
- Hygiene-Compliance
- Zugriffsbereiche
- Kennzeichenerkennung
- Fahrzeugklassifikation
- Parking-Management
- …
Warum habt ihr so eine verdammt lange FAQ-Seite?
- Erstens: Wir wollen, dass Sie eine fundierte Entscheidung treffen können. Eine Sicherheitslösung kauft man nicht impulsiv, sondern überlegt. Deshalb beantworten wir lieber zu viele Fragen als zu wenige.
- Zweitens: Gleichzeitig möchten wir transparent machen, welche Technologie hinter dem AI Weapon Detector arbeitet. Denn wer KI zur Erkennung sicherheitsrelevanter Bedrohungen einsetzt, sollte wissen, auf welcher Plattform die Lösung basiert, wie die Analyse funktioniert, welche Datenschutzmaßnahmen umgesetzt werden und wo die technischen Grenzen liegen.


Die schlechteste Überraschung für bewaffnete Täter.
Schluss damit, dass Ihr Personal die Last eines Überfalls allein trägt. Sie haben Fragen oder möchten wissen, ob der AI Weapon Detector zu Ihrem Betrieb passt? Sprechen Sie mit uns.

